Neueste Ergebnisse zu Vitamin b12 Mangel und Alzheimer

Mehr als 24 Millionen Menschen leben mit einer Demenzerkrankung. Über die Hälfte aller Erkrankten leidet an Alzheimer. Das andauernde Absterben von Nervenzellen führt zu Gedächtnis-, Konzentrations- und Sprachstörungen. Die Folge ist ein hoher Leidensdruck, der zumeist mit einer vollkommenen Einschränkung der Urteilsfähigkeit einhergeht. Mediziner weisen darauf hin, dass die Gefahr an der tückischen Hirnkrankheit zu leiden, durch die gesteigerte Aufnahme des Vitamins B12 gesenkt wird.

Symptome der Erkrankung

In der Bundesrepublik Deutschland leben rund 1,5 Millionen Menschen, die von einer Demenzerkrankung betroffen sind. Rund zwei Drittel der Erkrankten leidet an Alzheimer. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft weist darauf hin, dass mit jedem Jahr rund 300.000 weitere Menschen an dieser gefürchteten Form der Demenz erkranken. In den ungleich größeren Vereinigten Staaten von Amerika sind noch mehr Menschen betroffen. Dort leiden bis zu 2,3 Millionen Amerikaner an Alzheimer.

Durch die verminderte Funktionsfähigkeit und den unwiderruflichen Untergang von Nervenzellen entstehen die Symptome der Krankheit. Vergesslichkeit und Sprachprobleme sind Zeichen, die auf eine drohende Demenz hinweisen. So können Menschen, die in die Demenz entgleiten, auch einfache Worte entfallen. Andauernde räumliche und zeitliche Orientierungsprobleme deuten ebenfalls auf das Entstehen einer derartigen Erkrankung hin. Falls eines oder gar mehrere Symptome zu beobachten sind, sollte ein Facharzt aufgesucht werden.

Ursachen von Alzheimer

Am 3. November 1906 stellte der Psychologe Alois Alzheimer auf einer medizinischen Fachkonferenz in Tübingen eine neue Krankheit vor, die bis dahin fast vollkommen unbekannt war. Obwohl in den kommenden Jahrzehnten an der nach dem Wissenschaftler benannten Krankheit geforscht wurde, waren die Gründe für die Alzheimererkrankung vollkommen unbekannt.

Mittlerweile ist sicher, dass sich das Gehirngewebe von Betroffenen im Laufe der Erkrankung deutlich verändert. Typisch sind die Ablagerungen von Eiweißstoffen, die sich im Gewebe des Denkorganes befinden. In den letzten Jahrzehnten wurden neue Untersuchungen publiziert, die von renommierten Forschern verfasst wurden. Die Wissenschaftler glauben, dass sie endlich die Ursache für die Erkrankung des Gehirns gefunden haben.

Sie sind sich sicher, dass die Erkrankung auch durch einen Vitaminmangel verursacht wird. Darauf verweist unter anderem der Buchautor Joseph G. Hattersley. Er ist sich sicher, dass die Entstehung von Alzheimer auf ein Defizit am essentiellen Vitamin B12 zurückzuführen ist. Hattersley beruft sich auch auf die Forschungen des amerikanischen Mediziners John V. Dommisse, der ebenfalls auf einen Zusammenhang von Alzheimer und einem Mangel an Vitamin B12 hinweist.

Vitamin B12 gegen Demenz

Wissenschaftler wie Dommisse, der als Arzt in der im amerikanischen Bundestaat gelegenen Stadt Tucson tätig ist, verweisen nicht nur auf die Ursache von Alzheimer, sondern auch auf eine mögliche Lösung. Durch die Zuführung von Vitamin B12 kann das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, gesenkt werden. Dommisse glaubt sogar, dass bis zu 75 Prozent aller Fälle heilbar sind, wenn sie nur rechtzeitig entdeckt werden.

Ähnlich optimistisch zeigen sich Helga Refsum und David A. Smith, die an der medizinischen Fakultät der britischen Universität Oxford tätigt sind. Die renommierten Wissenschaftler veröffentlichten im September 2010 eine Studie, die den Zusammenhang von Vitaminmangel und Demenzerkrankung bestätigt. Durch die zusätzliche Einnahme von Vitaminen könne die Hirnstruktur geschützt werden. So würde der Gefahr einer Demenzerkrankung vorgebeugt.

Keine Gefahren durch Vitamine

Der Konsum von zusätzlichen Vitaminen, die zum Beispiel in Form von Präparaten oder in Form einer Injektion eingenommen werden, führt zu keinen gesundheitlichen Gefahren. Eine Überdosierung ist nicht möglich. So können auch Menschen, die sich vor Alzheimer schützen wollen, durch zusätzliche Vitamine das Krankheitsrisiko senken.

Der amerikanische Arzt Dr. Med. H. L. Newbold, der in New York praktiziert, verabreichte seinen älteren Patienten sogar Dosen von bis zu 9.000 Mikrogramm B12. Der resultierende Vitaminwert des behandelten Probanden wurde deutlich gesteigert, ohne dass nennenswerte Nebenwirkungen auftraten. Ältere Patienten können die B12-Dosis zumeist problemlos erhöhen. Der Buchautor Hattersley verweist auf Menschen, die noch im hohen Alter zum Vitaminpräparat greifen, um der Demenz vorzubeugen.

Möglichkeiten der B12-Zuführung

Denkbar ist eine orale Einnahme. Schließlich werden hochwertige Nahrungsergänzungsmittel unter anderem in Reformhäusern und Apotheken verkauft. Dabei sollten die Konsumenten der zusätzlichen Vitamine aber darauf achten, dass das Mittel für einige Zeit unter der Zunge verbleibt. Von dort wandert der Großteil des Vitamins direkt in das Lymphsystems. Die beiden Autoren Dr. Rogers und Dr. Sherry, die sich seit mehreren Jahren mit dem Vitamin B12 befassen, schreiben sogar, dass eine derartige Aufnahme die besten Ergebnisse verspricht.

Ein direkterer Weg, durch den dem Organismus das Vitamin zugeführt werden kann, ist die intramuskuläre Injektion. Diese Aufnahme von B12 muss allerdings durch einen Arzt verschrieben werden. Falls Anzeichen einer Demenzerkrankung erkannt werden, sollte in jedem Fall ein Mediziner aufgesucht werden, der eine fachkundige Expertise des jeweiligen Einzelfalls erstellt.

Angenehme Begleiterscheinungen

Durch die frühzeitige Bekämpfung des B12-Mangels wird nicht nur die Gefahr reduziert, dass der Organismus an Alzheimer erkrankt. Schließlich sind sich die Wissenschaftler mittlerweile sicher, dass der Vitaminmangel auch für andere Erkrankungen verantwortlich sein kann. Durch den Mangel an B12 können zum Beispiel Depressionen ausgelöst werden. Das wird unter anderem durch den bekannten Forscher Chris Reading bestätigt, der darauf hinweist, dass auch bei schwerwiegenden Depressionen oftmals versäumt wird, Vitamin B12 zu empfehlen, um die Krankheiten zu bekämpfen.

Andere Zivilisationserkrankungen, wie zum Beispiel das chronische Erschöpfungssyndrom, werden ebenfalls auf den Mangel an Vitamin B12 zurückgeführt. Autoren wie Joseph G. Hattersley verweisen zudem darauf, dass das Risiko einer Erkrankung des Herzens durch den Aufbau von B12-Reserven gemindert wird. So empfehlen daher, sich durch die regelmäßige Einnahme von Vitaminen gegen Alzheimer und andere Erkrankungen zu wappnen.

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